TERRA-S trotzt der Autokrise gegen den Trend

TERRA-S trotzt der Autokrise gegen den Trend


Der Zulieferer aus Owingen setzt auf Innovation und steigert den Umsatz

   

Owingen – Die TERRA-S Automotive Systems behauptete sich im Krisenjahr 2009 gegen den Trend. Anders als viele Autozulieferer konnte der Hersteller von Reifendichtgelen und Pannensets dank seiner innovativen Produktpolitik den Umsatz sogar steigern.
Die positive Entwicklung des Unternehmens, das bereits bei der Qualitätsoffensive „TOP JOB 100“ als vorbildlicher Arbeitgeber, aber auch für seine Innovationskraft ausgezeichnet worden war, geht damit weiter. Im letzten Geschäftsjahr stieg der Umsatz um rund 2 Prozent auf mehr als 25 Millionen Euro. Gleichzeitig kletterte die Zahl der Beschäftigten von 75 auf 80 Mitarbeiter.
Das Unternehmen führt seinen erfolgreichen Weg durch die Krise vorwiegend auf drei Gründe zurück. Zum einen gelang es TERRA-S, mit der innovativen Weiterentwicklung seiner Zielgruppenprodukte einem Absatzrückgang entgegen zu steuern. Dazu gehören zum einen das Pannenset „Classic“ mit einer edlen Ausstattung speziell für Oldtimerfreunde, zum anderen die Erweiterung der „Full Comfort“ Produktpalette, darunter das weltweit erste System mit nur einem Schlauch für Dichtmittel und Luft. Darüber hinaus wurde das „1-2-Go“-System weiter perfektioniert, das sich durch eine besonders einfache Handhabung auszeichnet.
Auf der anderen Seite konnten die Ausstattungsquote mit Pannensets bei den bestehenden Kunden ausgebaut, neue Automobilhersteller hinzugewonnen und von der Qualität der Produkte überzeugt werden, insbesondere in Asien. Zum Kreis der Kunden, die Fahrzeuge mit TERRA-S-Pannensets ausstatten, gehören jetzt unter anderem auch Suzuki, Subaru, Mazda und Toyota. Derzeit werden in Kooperation mit Toyota am Gletscher im österreichischen Kaunertal ausgiebige Wintertests an den neuesten Modellen durchgeführt.
„Wir profitieren von den Sparmaßnahmen der Automobilhersteller“, räumt Firmenchef Michael Stehle ein. Denn die Zahl derer, die das Reserverad durch ein Pannenset ersetzen und diesen Preisvorteil nutzen, nehme kontinuierlich zu. Deshalb blickt Stehle auch mit großem Optimismus auf das weitere Jahr 2010. Neue Dynamik verspricht sich der TERRA-S-Chef auch von einer im Vorjahr gegründeten Tochtergesellschaft in Japan und einer Repräsentanz in Hongkong (China). Das chinesische Standbein ist Bindeglied zur Automobilindustrie, des wirtschaftlich aufstrebenden Landes und zu den dortigen Lieferanten. Zugleich ist es für die Qualitätssicherung bei Produktionspartnern vor Ort verantwortlich.


(von links: Jürgen Weber, Volker Pfeifer und Martin Spindler)

   

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